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Positionierung: Lieber ein Maßanzug als ein Kartoffelsack
Positionierung ist wie ein Maßanzug

Jede:r spricht von der Wichtigkeit einer gelungenen Positionierung. Doch was bedeutet es, sich zu positionieren? Was macht eine gute Positionierung aus? Und wie finden Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal? Am besten erklärt sich dies anhand folgender Situation:

Stellen Sie sich vor, Sie spazieren durch ein Einkaufszentrum. Sie sind auf der Suche nach einem neuen Business-Outfit. Sie schlendern durch die Gänge und werden förmlich erschlagen vom Angebot an Modegeschäften. Die Auslagen der Shops sind ähnlich gestaltet – viele Winteroutfits, Kleider und Jeans. Aber von einem Business-Outfit weit und breit keine Spur. Dennoch wagen Sie den Schritt in drei Stores. Sie probieren verschiedene Business-Outfits an. Doch keines davon entspricht Ihrem Figurtyp. Erster Unmut macht sich breit…

Positionierung verschafft Orientierung 

Die obengenannten Modeshops stehen stellvertretend für die Fülle an Unternehmen, die Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen verkaufen möchten. Sehr viele von diesen gestalten ihre „Auslagen“, also ihre Positionierung ähnlich. Für die Konsument:innen ist genau dies problematisch. Sie werden mit Angeboten überschwemmt und tun sich schwer den bzw. die richtige:n Anbieter:in für ihre individuellen Bedürfnisse zu finden.

Und genau aus diesem Grund ist Ihre Positionierung so wichtig! Diese hilft Ihnen sich von der Konkurrenz abzugrenzen und die richtigen Kund:innen anzusprechen, für die Ihr Angebot einen Nutzen stiftet. Durch die Positionierung können Sie sozusagen Ihre Kräfte bündeln und üben eine stärkere Anziehungskraft auf die Zielgruppe aus.

Der Maßanzug

Sie befinden sich noch immer im Einkaufszentrum und sind nach wie vor auf der Suche nach dem passenden Business-Outfit. Schon etwas müde und erschöpft, schleppen Sie sich ans andere Ende des Gebäudes. Plötzlich sehen Sie eine Auslage mit vielen eleganten Anzügen und wissen: „Da muss ich rein“. Sie stöbern durch und schon nach kurzer Suche finden Sie ihn: den Maßanzug, der optimal zu Ihren Proportionen passt. Hier zwickt nichts und der Stoff ist absolut angenehm. Sie fragen sich: „Warum kann das nicht immer so einfach gehen?“ 

Die gute Nachricht: Es kann! Und zwar sowohl für Unternehmen als auch für ihre Kund:innen. Befolgen Sie dafür folgende Ratschläge: 

Die ersten Schritte zu Ihrer Positionierung 

  • Definieren Sie das Problem, das Sie mit Ihrem Produkt bzw. Ihrer Dienstleistung lösen.
  • Legen Sie Ihre Zielgruppe fest.
  • Finden Sie heraus, was Ihren potenziellen Kund:innen wichtig ist.
  • Formulieren Sie Ihren Nutzen.
  • Kennen Sie Ihre Mitbewerber:innen und analysieren Sie diese.

Das Kreuz mit der Positionierung 

Im nächsten Schritt erstellen Sie ein sogenanntes Positionierungskreuz. Die Achsen beschriften Sie mit den wichtigsten Kaufentscheidungskriterien wie zum Beispiel – billig vs. teuer sowie konservativ vs. modern und zeichnen die Positionen Ihres Mitbewerbs ein. Gibt es beispielsweise mehrere Anbieter:innen, die besonders günstige Preise bieten und eher konservativ wirken, heißt das für Sie: eher hochpreisig und modern ausrichten. 

Vermeiden Sie es also mit Ihrer Konkurrenz gleichzuziehen! Stürzen Sie sich auf jenen Positionen, die noch nicht vergeben sind. Nur so können Sie hervorstechen und in einem Blauen Ozean fischen. 

Spitz statt breit 

Zu Beginn ist es besser die Positionierung eng zu fassen und „spitz“ in den Markt zu gehen. Seien Sie lieber der Maßanzug-Shop, als der Jedermann-Store. Sobald Sie sich im Markt etabliert haben, können Sie noch immer breiter werden und Ihr Angebot ausdehnen. 

Megatrends für Ihre Positionierung 

Falls Sie sich noch unsicher sind, wie Sie Ihr Unternehmen noch klarer von der Konkurrenz abgrenzen, empfiehlt es sich einen Blick auf die sogenannten Megatrends zu werfen. Diese geben einen guten Überblick darüber, was für die Konsument:innen in Zukunft besonders wichtig ist. Hier findet sich unter anderem der Megatrend der Nachhaltigkeit (Neo-Ökologie). Die Stoffe für Ihre Anzüge sind nachhaltig? Dann wissen Sie schon, worauf Sie Ihre Positionierung stützen.

ProTipp

Sagen Sie auch einmal Nein! Haben Sie eine Kundenanfrage, die nicht zu Ihrem Angebot passt, dann lehnen Sie diese auch ruhig einmal ab.

So können Sie sich auf Ihre Kernkompetenzen fokussieren und stärken Ihre Positionierung, was schlussendlich zu einer höheren Kundenzufriedenheit führt.

 

Sie haben Fragen zu Vertrieb oder weitere Themenvorschläge? Dann schreiben Sie uns an office@die-vertriebler.at und der nächste Blogbeitrag gehört Ihnen. Selbstverständlich anonym.  

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